Lokalisierung von Software-Benutzeroberflächen (GUI) Unter Lokalisierung von Software-Benutzeroberflächen (GUI) versteht man die Übersetzung der grafischen Benutzeroberfläche (GUI, graphical user interface) eines Software-Produkts. Dazu zählen Dialogfelder, Menüs, Fehler- und Statusmeldungen, die auf dem Bildschirm des Benutzers angezeigt werden. Im Optimalfall beginnt der Lokalisierungsprozess mit der Übersetzung der Benutzeroberfläche. Die Übersetzung der Online-Hilfe und der Benutzerdokumentation sollte erst im Anschluss an das erfolgreiche Übersetzen und Lektorieren der Software-GUI erfolgen. Der Grund hierfür ist, dass die Online-Hilfe und die Benutzerhandbücher häufig in weiten Teilen auf die Elemente der Benutzeroberfläche verweisen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass alle GUI-Strings über alle Produktkomponenten hinweg konsistent übersetzt werden.
In einem typischen Software-Lokalisierungsprojekt müssen die folgenden GUI-Komponenten übersetzt werden:
- Dialogfelder
- Menüs
- Strings
Bei moderner Anwendungsentwicklung sind die meisten GUI-Komponenten in externen Ressourcendateien gespeichert. Diese Ressourcendateien werden dann zu binären, ausführbaren Dateien kompiliert. Bei Windows werden beispielsweise Dateien des Typs .rc mithilfe eines Kompilierungsprogramms, z. B. dem Visual C++ Compiler, zu Dateien des Typs .dll kompiliert.
CSOFT kann aus verschiedenen Ressourcendateiformaten heraus übersetzen. Wir können ebenfalls direkt mit kompilierten, binären, ausführbaren Dateien arbeiten, um das Risiko von versehentlichen Änderungen an Formatierungscodes innerhalb von .rc-Dateien zu minimieren.
Neben dem Übersetzen von .rc- und binären Dateien unterstützt das Technikerteam von CSOFT unsere Kunden auch beim Ändern der Größe von Dialogfeldern nach der Übersetzung sowie beim linguistischen und optischen Testen.
Wenn Sie mehr über die Lokalisierung von Software-Benutzeroberflächen (GUI) bei CSOFT erfahren möchten, senden Sie bitte eine kurze E-Mail an info@csoftsintl.com oder klicken Sie hier. |